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Lageplan
Tabelle mit zusätzlicher Navigation. Alle angebotenen Links werden bereits mit der Hauptnavigation abgedeckt.
Stationen
| Laufende Nummer | Links |
| 1 |
Expeditionen Mensch/ Erde/ Kosmos |
| 2 | Kinderbereich Milchstraße |
| 3 | ForscherAtelier |
| 4 | Café Jonas |
| 5 | Shop Unikat |
| 6 | Sonderausstellung |
| 7 | DenkArena |
| 8 | Gastronomie Kubus |
| 9 | Shop Prädikat |
| 10 | Turm der Lüfte |
| 11 | Steinhügel |
| 12 | Wasserwelt |
| 13 | Kletterwand |
| 14 | Forum |
| 15 | Exponade |
| 16 | Wurzelpfad |
Die Wahrnehmung
Die WahrnehmungAls einzigartiger Mensch kommen wir auf die Welt – das Ergebnis von drei Milliarden Erbinformation. Wir sind jedoch mehr als die Summe unserer Gene, wir werden beeinflusst von Menschen, die uns lieben und Dingen, die uns widerfahren. Wir werden von unserer Umwelt geprägt. Unsere Sinne sind die Schnittstelle zur Welt. Sie verbinden uns mit allem, was um uns herum passiert. Wir hören Töne, riechen und schmecken, nehmen unsere Umwelt mit den Augen und dem Tastsinn wahr. Wir orientieren uns in unserer Umgebung.
Die Welt als Klang
Die faszinierende Installation des Berliner Medienkünstlers Ulrich Malik „Die Welt als Klang“ zeigt eindrücklich den Zusammenhang von Wahrnehmung und Erinnerung. 30 Originalgeräusche aus der ganzen Welt laden die Besucher zu einer spannenden Reise um den Globus ein: Eine Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn ist ebenso vertont wie ein Spaziergang durch den Bayerischen Wald. Wer mit diesen Klängen nicht nur Fernsehbilder, sondern eigene Urlaubserfahrungen verbindet, dem kommen neben Bildern vielleicht sogar Gerüche oder der Geschmack eines bestimmten Gerichts in den Sinn. Wie kommt diese Kettenreaktion zustande? Erinnerung setzt sich aus vielen Puzzleteilchen zusammen, die in verschiedenen Bereichen des Gehirns gespeichert sind. Wird nun ein bestimmter Bereich, zum Beispiel die Klangerinnerung aktiviert, stimuliert er automatisch auch die anderen Bereiche mit.

Taststelen
Was sagt Ihnen, dass Sie Appetit auf etwas ganz Bestimmtes haben? Woher wissen Sie, dass Sie etwas juckt? Wie nehmen Sie Seitenstechen wahr? Alle diese Sinneseindrücke haben direkt oder indirekt mit dem Tasten zu tun. Wir tasten innerhalb und außerhalb unseres Körpers. Im Taktildom, einem lichtlosen 30 m² großen Labyrinth, erproben Sie die Möglichkeiten, die Welt zu ertasten. Mindestens fünf verschiedene Rezeptortypen sind für die Wahrnehmung der unterschiedlichen Sinneseindrücke verantwortlich: Ein Rezeptor registriert Wärme, ein anderer Kälte, einer reagiert auf leichte, ein anderer auf starke Berührungen. Schließlich gibt es Rezeptoren, welche die Schädigung von Zellen an das Gehirn weiterleiten. Wir empfinden dann Schmerz. In welcher Taststele wird wohl welcher Rezeptortyp angesprochen? Probieren Sie es aus!
Duftkammern
Der Geruchssinn führt in die evolutionsgeschichtlich älteste Region unseres Gehirns, jenen Teil, der schon lange vor dem Sprachzentrum ausgebildet war: das Stammhirn. Eine direkte Verbindung der Geruchswahrnehmungen zum Sprachzentrum fehlt. Deshalb fällt es uns oft schwer, einen Geruch zu beschreiben. Wie würden Sie z. B. den Geruch einer Banane erklären? Es ist kaum möglich. Man nennt den Geruchssinn auch deshalb den stummen Sinn. Und doch ist dieser Sinn sehr wichtig, wenn es darum geht, Gefühle der Vergangenheit und längst vergessene Erinnerungen wieder heraufzubeschwören. In den Duftkammern können Besucher verschiedene Essenzen erschnuppern und feststellen, welche Assoziationen bei ihnen wach werden. Die eine Duftsäule ist mit einem idyllischen Waldmotiv als Fototapete ausgestattet und verströmt einen blumigen Geruch. Was verbinden Sie damit? Gemütliche Spaziergänge? Muskelkater? Hartgekochte Eier? Kindheit? Jeder Mensch hat unterschiedliche Lebenserfahrungen und keine Vita gleicht der anderen, deshalb empfinden alle Menschen Düfte unterschiedlich.
Einblick ins Auge
Die Augen sind der Spiegel der Seele. Der Blick in die Augen eines anderen Menschen ist eine der intimsten Begegnungsformen. Ein Austausch von Informationen in einem Augenblick. Was sagt mir der Blick des anderen? So faszinierend die Begegnung im Blick zweier Augenpaare sein kann, so faszinierend ist auch das Auge selbst.
Drei ebenso einfache wie erstaunliche Experimente ermöglichen den Besuchern einen Einblick ins Auge. Wie reagiert mein Auge auf Helligkeit? Warum kann ich die Blutgefäße in meinem eigenen Auge wahrnehmen? Wie werden sogar einzelne Blutkörperchen sichtbar? Wer einen Augenblick in intensiv blaues Licht sieht, erkennt helle Pünktchen, die im Zickzacklauf hin und her flitzen. Es sind die winzigen roten Blutkörperchen der Netzhaut. Sie beugen das Licht und werden so sichtbar. Am Exponat Blutkörperchen kann man dieses Phänomen sehen. Dabei bewegen sich die Blutkörperchen sogar im Rhythmus des Herzschlags.


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