Lageplan
Tabelle mit zusätzlicher Navigation. Alle angebotenen Links werden bereits mit der Hauptnavigation abgedeckt.
Stationen
| Laufende Nummer | Links |
| 1 |
Expeditionen Mensch/ Erde/ Kosmos |
| 2 | Kinderbereich Milchstraße |
| 3 | ForscherAtelier |
| 4 | Café Jonas |
| 5 | Shop Unikat |
| 6 | Sonderausstellung |
| 7 | DenkArena |
| 8 | Gastronomie Kubus |
| 9 | Shop Prädikat |
| 10 | Turm der Lüfte |
| 11 | Steinhügel |
| 12 | Wasserwelt |
| 13 | Kletterwand |
| 14 | Forum |
| 15 | Exponade |
| 16 | Wurzelpfad |
Die Welt des Kleinsten
Woraus bestehen die Dinge, die wir anfassen, die wir zerschneiden, zerstoßen oder zermahlen können? Wie oft lässt sich ein Staubkorn teilen? Gibt es irgendwo eine Grenze, oder könnte man unendlich lange fortfahren? Die Vorstellung, dass die Materie aus unteilbaren kleinsten Einheiten aufgebaut sein könnte, wurde zuerst von einem Griechen im 6. Jahrhundert vor Christus entwickelt. Atomos nannte Demokrit diese Teile – es ist das griechische Wort für unteilbar. Erst über 2.500 Jahre später wurde diese Vorstellung wissenschaftlich bewiesen und gesichert. Es gibt in der Tat Atome, und auch wenn sie, wie wir heute wissen, nicht wirklich unteilbar sind, so sind sie die Bausteine der Natur. Nur rund 70 Sorten von Atomen kommen in der Natur vor. Sie lassen sich aber auf unzählige Weisen zu größeren Einheiten, zu Molekülen zusammensetzen. Alles, was wir kennen, ist aus Atomen zusammengefügt – auch wir selbst.
Wärmekamera
Welche Eigenschaften haben Atome? Viele uns bekannte makroskopische Größen haben in der Welt des Kleinsten keine Bedeutung. Sie entstehen erst Zusammenspiel mehrerer Atome. So hat ein Atom keine Temperatur: Wärme kann man sich vielmehr als mittlere Bewegungsenergie vieler Atome vorstellen. Die Wärmekamera macht dies sichtbar. Sie fängt unterschiedliche Temperaturen aus der Umgebung ein und wandelt sie Farben um. Die so entstehenden Bilder werden auf eine Leinwand projiziert. Dabei können die abgebildeten Farben intuitiv von den Besuchern leicht gedeutet werden: schwarz, lila, blau und grün vermitteln Kühle, gelb, rot und weiß bedeuten heiß. Ein ungewöhnliches Ganzkörperbild entsteht - oft mit grüner, also kalter Nase. Doch keine Angst: Reiben Sie einfach mit Ihrer Hand über Ihr Gesicht, und die Nase wechselt die Farbe.
Galerie der Atome
Die poppig-bunte Bilderreihe der Bremer Künstler Martina Mrotzeck und Thomas Hogrefe zeigt Analogien zu Atomvorstellungen aus den letzten 250 Jahren. So steht eine aufgeschnittene, saftig rote Wassermelone für das Atommodell von J. J. Thomson (1856-1940): das Atom als Kugel, in dessen Innern sich viele, winzige Elektronen befinden - eben genau wie Kerne in einer Melone. Ein Schmuckkästchen mit einem wertvollen Diamanten darin zeigt das Rutherford’sche Modell, das von einem hohlen Atom bis auf einen sehr kleinen, aber massiven Kern ausgeht. Auch einen Baumquerschnitt, zwei Würmchen und eine Boule-Kugel kann man in dieser bunten Galerie finden – welche Vorstellungen verbergen sich wohl hinter diesen Bildern?

Science Center

