Lageplan

Stationen

1 Expeditionen
Mensch/ Erde/ Kosmos
2 Kinderbereich Milchstraße
3 ForscherAtelier
4 Café Jonas
5 Shop Unikat
6 Sonderausstellung
7 DenkArena
8 Gastronomie Kubus
9 Shop Prädikat
10 Turm der Lüfte
11 Steinhügel
12 Wasserwelt
13 Kletterwand
14 Forum
15 Exponade
16 Wurzelpfad

Aktuelle Öffnungszeiten

Tage Öffnungszeit
Mo - Fr: 9.00 - 18.00 Uhr
Sa - So: 10.00 - 19.00 Uhr
Feiertage: 10.00 - 19.00 Uhr

Im Inneren der Erde

Nur 6.370 Kilometer sind es von der Oberfläche bis zum Mittelpunkt der Erde. Das ist kaum weiter als von Bremen nach New York, und doch ist dieser Ort vollkommen unerreichbar. Die Dichte beträgt 12 580 Kilogramm pro Kubikmeter, es herrschen Temperaturen von etwa 4.400 °C und ein Druck von rund 3.600 kbar, das entspricht 3.600 Tonnen pro Quadratzentimeter. Alles, was wir über das Erdinnere wissen, müssen wir ableiten, denn ein direkter Zugang bleibt undenkbar. Das tiefste Loch bohrten sowjetische Geologen auf der Halbinsel Kola. Es ist gerade mal 13 Kilometer tief.
Wissenschaftler machen sich mittels indirekter Methoden, wie etwa durch die Auswertung von Erdbebenwellen, ein Bild von den verschiedenen Schalen und Schichten der Erde. Im Ausstellungsbereich „Im Innern der Erde“ reisen Sie durch den Erdkern und den Mantel der Erde bis zur Erdkruste und erleben die Phänomene, die in den verschiedenen Schichten verursacht werden, sowie ihre Auswirkungen.

Magnet Erde

Das Magnetfeld wird tief im Inneren der Erde erzeugt und reicht weit in den Weltraum hinein. Im Prinzip gleicht das Erdmagnetfeld dem eines Stabmagneten. An den magnetischen Polen verlassen die Feldlinien die Erde und verlaufen dann parallel zur Oberfläche. Daher weist ein Magnetkompass überall auf der Erde zu den magnetischen Polen. Das Exponat Magnet Erde macht dieses Magnetfeld sichtbar. Eine Messingkugel mit einem Stabmagnet im Inneren, kann mit Eisenspänen bestreut werden, die sich entlang der Feldlinien ausrichten. An den Polen der Erde richten sich die Späne zu einem dichten, senkrechten Strubbel-Look auf, während sie sich am Äquator wie ein Gürtel parallel an den Erdball schmiegen, also waagerecht verlaufen. Und das ist auch gut so: Gefährliche Sonnenwinde werden durch das Magnetfeld zu den Polen abgelenkt und bewahren uns so vor einer erhöhten Strahlenbelastung. Dort kommt es zu Wechselwirkungen mit Atomen und Molekülen der Erdatmosphäre. Polarlichter, spektakuläre Farbschauspiele, entstehen.

Exponat Magnet Erde

Erdbeben

Bei einem Blick auf die Weltkarte fällt schnell auf, dass einige Kontinente wie Puzzleteile ineinander passen. Heute weiß man, dass die Erdkruste und der obere Teil des Erdmantels tatsächlich aus etwa 10 größeren und vielen kleineren Platten bestehen, die auf dem plastischen Material des Erdmantels „schwimmen“. Die Bewegungen dieser tektonischen Platten, angetrieben von der Wärme im Inneren der Erde, lassen nicht nur die Kontinente wandern, sondern führen auch zu Vulkanismus und Erdbeben. Fast unbemerkt finden täglich weltweit Tausende kleinerer Erdbeben statt. Sie werden von Hunderten von Messstationen aufgezeichnet. Auf dem Erdbebensofa können Sie drei größere Erdbeben des vergangenen Jahrhunderts am eigenen Leib spüren. Können Sie sich vorstellen, wie es ist, ein Erdbeben zu erleben? Wie erging es wohl den Menschen 1906 in San Francisco oder 1978 in Albstadt? Welche Erinnerung haben Sie an das Erdbeben von Izmit im Jahre 1999? 

Exponat Erdbebensofa

Eruption

Zurzeit gibt es 500 bis 600 aktive Vulkane auf der Erde. Jedes Jahr brechen 50 davon aus. Sie spucken Lava. Wie ein Berg spuckt, beeinflusst die Vulkanform. Manchmal werfen Vulkane zerfetzte Lava, Steine und Staub regelrecht aus dem Krater heraus. Die größeren Bruchstücke dieser Schlacke werden nicht so weit katapultiert und häufen sich um den Schlot an, während die kleineren Teile weiter weg getragen werden. Das Exponat Eruption zeigt dieses Phänomen im Kleinen.
Verursacht wird der „Minivulkanausbruch“ hier durch Luftstrom, der sich den Weg durch Sand bahnt. In der Natur drängt flüssiger Gesteinsbrei an die Erdoberfläche.

Exponat Eruption